Allgemeine Reisetipps

Diverse Tipps

  • Wir empfehlen allen, die anfällig für Mückenstiche sind, dringend den “Bite-away” Stick. Das Gift, das die Mücke uns spritzt, besteht aus Proteinen, die bei Temperaturen ab 50°c zerfallen. Der Bite-away erhitzt sich für wahlweise 3 oder 6 Sekungen auf über 50°c. Hält man ihn auf den Stich, so zerfällt das Gift in seine Einzelteile und der Körper kann diese schneller abtransportieren. Der Juckreiz ist sofort gelindert. Der Bite-away ist zwar in Apotheken erhältlich, jedoch nur sehr selten. Wir haben unseren bei Amazon bestellt.
  • Der Reise Know how Verlag scheint gut recherchierte und sehr hilfreiche Reiseführer mit vielen Insidertipps zu veröffentlichen. Dies haben wir bei unserer Reise nach Rhodos festgestellt. Sollten wir noch einmal Reiseführer brauchen, sind diese wohl auch in Zukunft unsere erste Wahl.
  • Wir haben bei Ryanair einen Koffer dazugebucht. Das hat nochmal Extrakosten verursacht. Dafür hatten wir 15 Kilo plus Handgepäck zur Verfügung. Andere Passagiere hatten nur Handgepäck, bei dem 10 Kilo erlaubt sind. Es gibt kleine Koffer, die extra für die Handgepäckgröße passen. Je nach Länge der Reise würden wir eine Kombination von beidem empfehlen.
  • Am Flughafen Frankfurt-Hahn haben wir bei unserer Rhodos-Reise unser Auto auf dem Parkplatz 4a abgestellt, von dem aus ein gratis Shuttlebus zum Terminal fährt. Das hat uns für die gesamte Zeit (4 Tage) 14 Euro gekostet, was absolut akzeptabel ist und wir daher weiterempfehlen.


Wie wir reisen

Wenn uns mal wieder das Reisefieber packt, führt unser erster Weg auf die Seiten der Billigflieger. Dann suchen wir, ob es günstige Ziele gibt und lassen uns dabei inspirieren. Bis wir uns für ein Ziel entschieden haben, dauert es allerdings oft mehrere Tage. Dabei hilft es uns, spontan und flexibel zu sein. Natürlich schrecken wir auch nicht vor langen Autofahrten zurück. Für uns gehört auch der Roadtrip zur Reise. Außerdem sind wir dann vor Ort viel mobiler und können auch spontan zu jeder Tages- und Nachtzeit noch Ausflüge machen.

Reisen in Frankreich

  • In Frankreich sind viele Autobahnen privatisiert. Das heißt: Maut (frz.: péage)! Die Gebühren sind hier und da sehr unterschiedlich. Man sollte aber damit rechnen, dass zu Hochzeiten der Urlaubsanfänge und -enden Stau vor den Péage-Stationen herrscht. Wer eine Kreditkarte dabei hat, sollte nicht davor zurückscheuen, in eine die Kreditkartenschlange zu fahren. Dort geht es häufig schneller. Hier kann man die Kosten für die Strecke inkl. Maut ausrechnen lassen.
  • Auch wenn es viele schon wissen: Seit 2012 gilt in Frankreich die Pflicht, ungebrauchte und funktionstüchtige Alkoholtests im Fahrzeug mitzuführen. Diese müssen nach der “Norme Francaise” hergestellt sein. Sie sind auf Amazon.de  erhältlich, und sollten normalerweise auch in Tankstellen, Apotheken und Supermärkten in Frankreich zu finden sein. Momentan gibt es allerdings das Problem, dass die Hersteller nicht hinterherkommen, und nur selten welche angeboten werden. Es empfiehlt sich daher, den Test im Vorhinein zu besorgen. Wer vor dem 1. November 2012 nach Frankreich reist, muss sich jedoch noch keine Sorgen machen, denn erst ab dann wird das Nicht-mitführen eines solchen Tests auch gesühnt.
  • Wer Lust hat, ein bisschen mehr mit den Leuten vor Ort zu tun zu haben, oder in einem etwas familiärerem Umfeld Urlaub zu machen, als in Hotels, dem sei empfohlen, ein gîte oder ein chambre d’hôtes zu suchen.
  • Die Franzosen, wie alle anderen Völker auch, freuen sich, wenn man ihnen mit ein paar Wörtern französisch entgegenkommt, auch wenn es nicht viel ist. Viele sind dann auch bereit, von selbst auf einer ihnen bekannten Sprache zu antworten.
  • Ich sage immer wieder: Frankreich ist mehr als nur Paris. Man sollte auf jeden Fall versuchen, mehr als die Hauptstadt zu besuchen und auch mal das Land zu sehen.
  • Preise: Die Spritpreise in Frankreich sind ähnlich wie in Deutschland. Wenn wir auf der Autobahn unterwegs sind, versuchen wir aber mit Hilfe vom Navi, eine Tankstelle an einem Supermarkt in der Nähe zu finden. Dort ist der Sprit meist um bis zu 10 Cent günstiger als an der Autobahn. Lebensmittel sind im Supermarkt allerdings etwas teurer als in Deutschland. Es gibt jedoch auch LIDL und andere Discounter.
  • Essen: Spezialitäten sind natürlich auch regional bedingt. Frankreichweit gibt es dennoch vieles, was man in Deutschland so nicht bekommt: Rillettes, foie gras, Camembert und natürlich Klassiker wie Croissants und Baguettes, die in Frankreich einfach viel besser schmecken! Schnecken und Froschschenkel gehören übrigens nicht zum Standardessen der Franzosen. In Küstengebieten sollte man dringend mal einen Teller Meeresfrüchte bestellen: Langustinen, Miesmuscheln, Austern, Wellhornschnecken (bulots), Krabben, etc. Aber Vorsicht: Das Verzehren von Austern ist in Monaten, die kein “r” im Namen tragen, nicht zu empfehlen. Das Risiko von Unverträglichkeiten wegen der Hitze ist zu hoch; in den Sommermonaten ist Hochzeit der Fortpflanzung für Austern, was auch die Konsistenz verändern kann. Daher wird immer wieder davon abgeraten.

Reisen in der Bretagne

  • Bleiben wir zunächst beim Essen: Galettes und Crêpes sind auf keinen Fall zu verpassen! Überall gibt es Crêperies, mindestens eine traditionell aussehende sollte man besucht haben!
  • Wer die Bretagne besucht, dem sind folgende Städte zu empfehlen: Presqu’île de Crozon,  Quimper (Faiencerie), Carnac (mit seinen Menhiren), Guérande und Saint-Nazaire (sel de guérande-Farm und Werft), Rennes (als Studentenstadt mit sehr charmanter Innenstadt, gut zum shoppen), Saint-Malo (Piraten- und Hafenstadt mit wunderschöner Stadtmauer und interessanter Intra-Muros-Altstadt), Ploumanac’h (Als Beispiel einer klassischen bretonischen Stadt).
  • Jeden Sommer finden in vielen bretonischen Dörfern bretonische Feste statt, bei denen die Bewohner die klassischen bretonischen Kleider und Bräuche präsentieren. Wer ein bisschen nach so etwas Ausschau hält, kann sicher das ein oder andere schöne Fest finden. Wir haben das von Saint-Suliac besucht, empfehlen aber eher das von Dol de Bretagne, da das größer und besser organisiert zu sein scheint.

Unterkünfte:

Ibis Hotels

Solltet ihr nicht zu viel Zeit in die Suche nach einem guten Zimmer stecken wollen, empfehlen wir mit gutem Gewissen Hotels der Kette Ibis. Insbesondere, wenn wir Städtetrips machen, greifen wir gerne darauf zurück. Es sind nur die “Basics”, aber für eine oder zwei Nächte reicht das. Außerdem ist es nicht zu teuer.

Gîte am Mont Saint Michel

Die Eigentümer dieses Gîte kennen wir sehr gut. Sie sind kinderfreundlich und das Gîte ist sehr gut gelegen. Auch preislich ist das Gîte absolut Ordnung. Platz für 5 Personen.

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