Paris – fête nationale 2011

14.Juli 2011 – Wartend beim Ko-Prinz

Wo sind wir hier?
Frankreich feiert am 14. Juli den Sturm auf die Bastille, den Nationalfeiertag. Zu diesem Anlass gibt es jährlich auf den Champs-Élysées eine Parade, bei der dem französischen Präsidenten das Militär gezeigt wird. Diese Parade steht jährlich unter einem Motto.
2011 war Nicolas Sarkozy Frankreichs Präsident. Thema war “Les Départements et Territoires d’outre-mer”.

Die Sicht von unserem Platz

Unsere Reise
Den Abschluss unseres ersten richtigen gemeinsamen Urlaubs wollten wir mit der Parade auf den Champs-Élysées krönen. Dazu sind wir am 13. Juli von Narbonne nach Paris gefahren, wo wir bei Bekannten geschlafen haben. Natürlich haben wir den Abend des 13. Juli bei ihnen verbracht. Am Morgen des Nationalfeiertags sind wir mit dem Zug nach Paris reingefahren. Wir wollten schon früh da sein, denn die Parade sollte wie jedes Jahr um 10h beginnen. Wir gingen davon aus, dass die Parade oben am Arc de Triomphe anfängt. Daher sind wir mit der Metro bis zur Haltestelle Kléber gefahren.

Le Président de la République

Von dort aus haben wir versucht, uns einen guten Platz am Straßenrand zu sichern, was uns auch recht schnell gelang. Dann begann das Warten…. langes Warten…Denn es war erst halb 10. Dabei fiel uns auf, wieviel Sicherheitspersonal um uns aufgestellt war. Auf den Dächern aller Häuser liefen Soldaten herum und alle 20 m stand ein Sicherheitsbeamter vor den Gittern. Natürlich! Der Präsident und alle Schaulustigen müssen ja abgesichert sein!
Schließlich, um Punkt 10h, kam der Präsident der Republik Frankreich! Er fuhr, wie auf dem Photo zu sehen, auf einem Jeep an uns vorbei… Der Ko-Prinz von Andorra! Eigentlich dachten wir, dass nun, nach ihm, eine Parade anfangen würde mit allem Militär. Und tatsächlich! Die Panzer schmissen schonmal die Motoren an.

Und dann… ging’s NICHT los! Nein! Dann mussten wir erst noch eine gute halbe oder dreiviertelstunde warten. Die ganze Zeit natürlich schön im Qualm der Motoren. hm.. irgendwie schlecht geplant. Als die Panzer irgendwann losfuhren, folgten auch die lokalen Helden: Feuerwehr, Gendarmerie, etc. Außerdem konnten wir auch die Luftwaffe sehen, die im Himmel Formationen flug und sogar die Tricolore in den Himmel malte. Nach der Parade konnte man in den Seitenstraßen die einzelnen Panzer und Jeeps betrachten. Wer wollte, konnte sich auch mit einem französischen Soldaten am Steuer photographieren lassen. Die Soldaten sind sehr freundlich und erzählen einem alles, was man so über die Parade und über ihre Aufgabe erfahren möchte.

Natürlich sind wir danach noch etwas durch Paris spaziert und haben im Quartier Latin zu Mittag gegessen. Später sind wir zum Canal St. Martin gefahren. Dort wurde die Goldfischszene in “Amélie Poulain” gedreht. Da es sehr heiß war, und wir noch abends zurück nach Deutschland fahren wollten, haben wir es bei einem Erfrischungsgetränk in einem Café am Canal belassen und sind danach wieder zu unseren Freunden nach Hause gefahren. Das Feuerwerk am Abend haben wir dann vom Périphérique aus sehen können. Da wir mit dem Auto nach Paris reingemusst hätten, um es sehen zu können, haben wir das auf ein anderes Mal verschoben. Mehr von Paris entdecken wir demnächst, in einer anderen Reise, von der ihr dann hier lesen könnt.

Unsere Tipps
Wir würden auf jeden Fall empfehlen, die Parade einmal zu besuchen! Dabei sollte man allerdings beachten, dass man möglichst weit unten an den Champs-Élysées steht. Man sollte auch bequeme Schuhe anziehen und eine Flasche Wasser mitnehmen. Wer kann, sollte auch versuchen, in die abgesperrten Zonen zu kommen. So steht man quasi direkt in erster Reihe. Wie auf dem Photo oben zu sehen, standen wir nämlich dahinter. Dazu ist es ratsam, schon zwischen 9 und halb 10 zu erscheinen und viel Geduld mitzubringen.

Artikel von Béatrice

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